Sonntag, 2. Juni 2013

[Buchvorstellung/Review] "Pyromantische Affäre" von Laura Lay

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Letztens habe ich euch bereits *hier*  das Buch "Das Geheimnnis der Flamingofrau" von Laura Lay vorgestellt. Heute folgt schließlich meine Vorstellung von ihrem zweiten Werk "Pyromantische Affäre", welches ihr natürlich auch käuflich erwerben könnt. Dazu müsst ihr nur *hier* vorbeiklicken ;)

Ebenfalls, wie in ihrem Erstlingswerk, handelt es sich hier um eine Erotische Erzählung. Das Cover finde ich hier sehr ansprechend. Es macht neugierig - und genau das sollte das Ziel eines jeden gelungenen Covers sein! Zudem ist es auch bezüglich des Inhalts der Erzählung äußerst treffend gewählt. Ein großes Lob an dieser Stelle ;)

Bevor ich aber zur eigentlichen Bewertung komme, möchte ich euch erst einmal kurz und knapp den Inhalt vorstellen. In der eigentlichen Kurzgeschichte "Pyromantische Affäre" gibt es zwei Handlungsstränge: Zum einen die Beziehung zwischen Lila und Joe und zum anderen das Aufeinandertreffen von Berit und Yui. Lila und Joe, so scheint es, sind ein Pärchen, welches eine Fernbeziehung führt. Zumindest treffen sie nach einer Weile wieder aufeinander. Wie sich aber im Verlauf der Geschichte herausstellt, spielen die beiden ein Rollenspiel, welches - zumindest mir - doch ein paar Fragezeichen auf die Stirn gezaubert hat. Alles in allem aber sehr amüsant. Anders hingegen, gestaltet sich die Geschichte zwischen Berit und Yui. Beide sind in einem Künstlercamp. Yui ist sehr zurückhaltend und Berit möchte so gerne mehr von ihr wissen. Während sich Berit mit Malerei beschäftigt, ist Yui eine Pyrokünstlerin. Nach einer Weile scheint sich Yui zu öffnen und lädt Berit ein, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten. Doch dabei bleibt es nicht, sie wird direkt mit eingebunden und die Geschichte endet - wie soll es im Zusammenhang mit Pyrotechnik anders sein? - mit einem Feuerwerk der Gefühle. Letzten Endes stellt sich heraus, dass diese beiden Erzählstränge doch mehr miteinander zu tun haben, als der Leser wohl die ganze Zeit angenommen hat. Aber wie genau, das müsst ihr schon selber herausfinden ;)
In der Bonusstory "Mister Wonderful" geht es um einen Mann, der eine Psychologin aufsucht und um Rat bzw. Hilfe bittet, da ihm sämtliche Frauen (natürlich sehr zu seinem Leidwesen ;) zu Füßen liegen. So berichtet er von diversen Erlebnissen, die einen nur zum Schmunzeln bringen. Zum Teil steigert sich dies hin bis zum Lachkrampf und Kopfschütteln. Einfach nur total amüsant!

Der Schreibstil von Laura Lay ist auch in dieser Erzählung wieder flüssig, in sich schlüssig und somit sehr leicht zu lesen. Auch wurde alles so detailliert beschrieben, sodass ich mir selber alles bildlich vorstellen konnte. Dabei wird aber immer noch genug Freiraum gelassen, um die Fantasie des Lesers anzuregen, was ich echt super finde!

Die Handlung an sich, habe ich ja schon beim Inhalt vorgestellt. Von daher möchte ich nur noch kurz anmerken, dass das einzig verwirrende für mich war, wie die zwei Erzählstränge der Hauptgeschichte zusammenpassen. Das ging mir am Schluss doch zu schnell, da ich sie eigentlich für komplett eigenständig gehalten habe. Auch im Nachhinein sind da noch etliche Fragezeichen bei mir über... Somit wäre es vielleicht besser gewesen, die Handlung etwas auszuweiten...

Spannung hingegen war die ganze Zeit gegeben. Es war nie vorhersehbar, was als nächstes geschehen wird. So kann man sich auf etliche Überraschungen einstellen, mit denen man vorher wohl nicht gerechnet hat. Allerdings finde ich die Erzählweise ziemlich geradlinig. Es ist nie das Bedürfnis dagewesen, unbedingt weiterlesen zu müssen...

Anders als bei "Das Geheimnis der Flamingofrau" finde ich hier die Charaktere durchaus sympathisch. Vor allem die Beschreibung des Charakters von Lila fand ich total super. Ich konnte - vor allem anfangs - so richtig mit ihr mitfiebern.

Abschließend komme ich zu folgender Bewertung:










Wie ihr seht hat mich - außer dem Cover - alles andere nur mittelmäßig beeindruckt. Vor allem die Handlung die Spannung fand ich etwas mau. Dass es sich hier wieder um eine Geschichte in der Geschichte handelt, wie bei "Das Geheimnis der Flamingofrau" fand ich hier eine gute Idee. Allerdings ist dieser Stil in dieser Erzählung nicht wirklich gelungen umgesetzt. Mir fehlt irgendwie eine konkretere Verbindung zwischen den beiden Geschichten. Leider wurden diese beiden nicht wirklich schön ineinander verwoben. Darüber kann auch die recht amüsante Bonusstory nicht hinwegtrösten.Wer allerdings auf leichte Unterhaltung steht, der nicht so viel Wert auf Spannung legt, kann hier ruhig einen Blick riskieren.

An dieser Stelle nochmal ein großes DANKE an Laura Lay, die mir diese kleine Erzählung überlassen hat!

Liebe Grüße
Jess

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